BDP-Slogan: Bündner sind Befürworter der zweiten Stunde
Laut einer Umfrage bei Werbern durch das Onlineportal «Watson» kommt der neue BDP-Slogan «Langweilig, aber gut» an. Wir haben beim Präsidenten der Bündner Sektion nachgefragt, was er davon hielt und hält.
«Der Slogan «Langweilig, aber gut» war leicht gewöhnungsbedürftig», sagt Beno Niggli auf Anfrage von «suedostschweiz.ch». Der Präsident der BDP Graubünden sagt aber auch, man könne sich daran gewöhnen, vor allem, wenn man die Reaktionen sehe. «Der Slogan wird beachtet, das ist für die BDP wichtig.»
«Graubünden hätte ‹langweilig› nicht verwendet»
Der Slogan würde auch ein Problem der Mitteparteien aufzeigen. Die Parteien links und rechts würden einfach Ja oder Nein sagen. Mitteparteien müssten aber immer erklären, warum sie für oder gegen etwas seien. «Das ist oftmals ermüdend und nicht einfach. Denn Politik ist wie sehr vieles in unserer Gesellschaft sehr kompliziert geworden», so Niggli.
Innerhalb der BDP Graubünden hat Niggli keine negativen, aber einige positive Reaktionen gehört. «Für eine Partei, die schweizweit um ihr Überleben kämpft, will der Slogan provozieren und auf die Partei aufmerksam machen.» Fraktionspräsident Gian Michael sass in der nationalen Werbekommission, die den Slogan mit einem Werbebüro erarbeitet hat. Die BDP Graubünden hatte somit Mitspracherecht. Letztlich ist sie laut Niggli aber überstimmt worden. «Die BDP Graubünden hätte das Wort ‹l›