Bald doppelt so viele Diamanten in Domat/Ems
Am Mittwoch hat die Algordanza AG den ersten Teil einer Diamantenpressen-Lieferung bekommen. Damit investiert das Unternehmen in den Ausbau am Standort Domat/Ems, an dem es seit mehr als 15 Jahren Erinnerungsdiamanten herstellt – aus Kremationsasche oder Haaren von Verstorbenen. In diesem Bereich ist Algordanza Weltmarktführer mit Kunden aus mehr als 30 Ländern, wie es in einer Mitteilung heisst.
Die globale Nachfrage nach einer besonderen Bestattungsform steigt trotz Importerschwernissen in Südamerika und Gegenwind seitens der katholischen Kirche an, schreibt das Unternehmen weiter. Diese Woche folgt die erste Lieferung der insgesamt neun selbstentwickelten Diamantenpressen am Standort Domat/Ems. Im Herbst werden die restlichen Pressen geliefert und bis Ende des Jahres werden die Produktionskapazitäten in Graubünden verdoppelt.
«Die Produktionserweiterung in unserem Jubiläumsjahr in Domat/Ems freut uns. Sie ist notwendig, um die stark zunehmende Nachfrage in Europa und den USA bedienen zu können», sagt Rinaldo Willy, Gründer und Geschäftsführer. Zuletzt investierte Algordanza in den chinesischen Markt. Aktuell ist der Eintritt in den indischen Markt geplant. (so)