Axa Schweiz wächst mit Privatkunden und Vorsorgeprodukten kräftig
Die Axa Schweiz ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Besonders mit Privatkunden der Nichtlebensversicherung sowie im Verkauf von Produkten zur Gesundheits- und Altersvorsorge konnte die Tochter des französischen Axa-Konzerns gut zulegen.
Das Prämienvolumen wuchs insgesamt um 7 Prozent auf 6,64 Milliarden Franken. Der Reingewinn rückte um 3 Prozent auf 805 Millionen Franken vor. Nebst dem Wachstum stützte die im Vergleich zum Vorjahr geringere Schadenlast aus Unwettern das Ergebnis, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.
«Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück, das von einer hohen Nachfrage nach unseren Angeboten geprägt war, was zu einem erheblichen Prämienwachstum führte», sagt der neue Axa-Schweiz-Chef Patric Deflorin in der Mitteilung.
Deflorin hatte das CEO-Amt Anfang 2026 von Fabrizio Petrillo übernommen, der acht Jahre lang an der Spitze der Schweizer Tochter des französischen Axa-Konzerns gestanden hatte. Im April 2025 war Deflorin als Leiter Distribution zur Axa Schweiz gewechselt, nach einer mehrjährigen Karriere bei der Konkurrentin Mobiliar.
Wachstum mit Motorfahrzeugversicherungen
In der Schadenversicherung stieg das Prämienvolumen um 4 Prozent auf 4,23 Milliarden Franken. Dabei wuchs das Geschäft mit Privatkunden um 6 Prozent auf 2,13 Milliarden Franken und jenes mit Firmenkunden um 2 Prozent auf 2,10 Milliarden.
Im Privatkundengeschäft habe die Motorfahrzeugversicherung stark zum Wachstum beigetragen, schreibt die Axa. Allerdings sei dieses Geschäft wie auch jenes in der Haushaltsversicherung von einem Anstieg des Schadenaufkommens sowie weiter steigenden Ersatzteilkosten geprägt gewesen.
Bei den Unternehmenskunden trugen laut den Angaben sowohl die kollektive Personenversicherung wie auch das Haftpflichtgeschäft zum Volumenanstieg bei. Im Gegensatz dazu halte in der Krankentaggeldversicherung der Trend zu zunehmenden Arbeitsabsenzen wegen psychischer Erkrankungen an, was die Schadensbilanz belaste.