Ein Campus für die Zukunft
«Der AO Campus ist unsere Zukunft», sagt Irene Eigenmann-Timmings, COO/CFO der AO Foundation. «Es ist das grösste Investitionsprojekt, das die AO je in Angriff genommen hat, und ein klares Bekenntnis zum Standort Davos.» Mit der vor wenigen Tagen erfolgten Baueingabe für den Neubau «Science Circle» ist nun endgültig der Startschuss erfolgt. Das Projekt, das neben dem Neubau auch eine umfassende Renovation und Modernisierung des bestehenden AO Centers sowie dringend notwendige Sanierungsarbeiten an den Gebäuden der präklinischen Abteilung umfasst, wird sich über mehrere Jahre hinziehen. Die Eröffnung des Neubaus soll im Juni 2027 erfolgen, doch erst mit der Wiedereröffnung des renovierten AO Centers und dem Ende der Sanierung der Ställe und OP-Räume 2028 werden alle Arbeiten abgeschlossen sein.
Ein Bekenntnis zur Gemeinde
Simi Valär, Mitglied des Kleinen Landrats und Vorsteher des Hochbaudepartements, gratulierte anlässlich einer Informationsveranstaltung der AO Foundation im Namen des Kleinen Landrats für ihren Mut, sich in einem solchen Ausmass für Davos einzusetzen, und bedankte sich für das Bekenntnis zur Gemeinde Davos und zur Region. «Investitionen in Forschung und Zukunft sind auch für die Wahrnehmung von aussen ein massgeblicher Faktor,» so Valär. Er zeigte sich ausserdem erfreut, dass mit Yanik Stiffler (Architektur 41) ein einheimischer Architekt mit dem Entwurf des Neubaus beauftragt wurde.
Der ringförmige «Science Circle» wird in Zukunft das Herzstück der AO-Forschung und Innovation bilden. «Uns war es wichtig, für den Neubau eine Form zu finden, welche die Arbeitsprozesse optimal unterstützt und das bestehende AO Center weder konkurrenziert noch stört», erklärt Architekt Yanik Stiffler, «und da hat sich die runde Form als optimal erwiesen.» Neben hochmodernen Labors wird der Neubau auch Büros für die Forschenden und Platz für ein grosszügiges Auditorium bieten. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind wichtige Themen beim Neubau. Der «Science Circle» wird mit einheimischem Holz gebaut, und Solarpaneele an der Fassade sowie eine Erdsonden-Wärmepumpe sorgen für schonende Energie- und Wärmegewinnung. Ausserdem ist es der AO ein grosses Anliegen, wo immer möglich mit lokalen und regionalen Zulieferern und Betrieben zusammenzuarbeiten.