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Schweiz und Welt

Andrin Bluvol, SP

Davoser Zeitung
19.04.2022, 22:48 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Andrin Bluvol schliesst diesen Sommer seine Matura an der SAMD ab. Er engagiert sich bei der Bündner Klimajugend und ist Vorstandsmitglied der JUSO Graubünden. Während HCD-Spielen bedient er die Zuschauer an den Gastroständen im neuen Eisstadion. Nun kandidiert Andrin Bluvol als Grossrat auf der Liste 1 für Klima und Fortschritt.

 «Der Klimawandel bedroht unsere Zukunft. Rassismus, Homophobie und Sexismus sind leider für viele Bündnerinnen und Bündner immer noch Alltag. Gerade viele junge Menschen beschäftigen und belasten diese Entwicklungen sehr. Darum ist mir wichtig, dass mehr junge Menschen im Grossen Rat eine starke Stimme erhalten. Denn schliesslich sind sie es, die in der Zukunft mit den Entscheidungen von heute leben müssen.

 Als Grossrat möchte ich mich für eine faire und starke Demokratie einsetzen. Für eine echte Demokratie, die alle mit einbezieht und niemanden ausschliesst. Wir brauchen ein Stimmrecht für Menschen ab 16 Jahren und für Menschen mit Niederlassungsbewilligung. Wir brauchen aber auch mehr Transparenz, weniger leere Versprechen und weniger Filz. Denn all das schwächt das Vertrauen in die Politik.

 Zusammen mit der JUSO Graubünden habe ich deswegen die Transparenzinitiative gestartet. Sie verlangt, dass die Finanzierung der grossen Kampagnen endlich offengelegt werden muss. Es ist wichtig, dass die Leute wissen, welche Finanzierung hinter einzelnen Parteien oder Politikern stehen.

 Nicht zuletzt brauchen wir mehr Politikerinnen und Politiker, die sich für alle statt für wenige einsetzen. Es darf nicht mehr sein, dass bei jeder Gelegenheit Steuergeschenke an einige wenige verteilt werden, während zu viele Menschen zu wenig verdienen und ihre Wohnung fast nicht mehr zahlen können. Es wird höchste Zeit, dass wir über einen kantonalen Mindestlohn reden, so wie es viele Grenzkantone vormachen.»

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