Am Swiss Epic für «Pump for Peace»
Noch vor wenigen Wochen war Claudio Caluori in Israel und baute während einer Eskalation zwischen Israelis und Palästinensern einen Pumptrack. «Wir haben israelische Helfer und arabische Helfer», erklärte er damals gegenüber der «Südostschweiz». Sein erklärtes Ziel sei es, dass israelische und palästinensiche Kinder den Pumptrack dereinst gemeinsam nutzen, meinte er damals weiter. «Pump for Peace» nennt sich das Projekt, das mithilfe von Spendengeldern, gezielt Pumptracks in benachteiligten Regionen in die Realität umsetzen will. Projekte in Afrika, Thailand und Israel konnten so schon realisiert werden, weitere sollen folgen.
Das Etappenrennens «Swiss Epic» nutzt Caluori nun, um unter dem Teamnamen «Lenzerheide – Pump for Peace» weitere Spendengelder zu sammeln, wie es in einer Mitteilung der Tourismusorganisation von Lenzerheide heisst. Er tut dies mit der Iranerin Faranak Partoazar, der fünffachen iranischen Meisterin im Cross-Country und bisher einzigen iranischen Medaillengewinnerin an den Asienspielen.