Altersbeschränkung für Impfanmeldung fällt
Ab dem 1. Juni fallen die bisher noch geltenden Altersbeschränkungen, das heisst, dass sich ab dann alle Personen über 16 Jahren zu einem Impftermin anmelden können. Die Zuweisung der Termine für eine Impfung im Impfzentrum erfolgt weiterhin durch den Kanton. Das Spital Davos ist aus diesem Grund der falsche Ansprechpartner, um Termine festzulegen oder zu verschieben – oder für Beschwerden über lange Wartezeiten.
Im Davoser Impfzentrum wird fast ausschliesslich mit Impfstoff von Moderna gearbeitet. Lediglich in Ausnahmefällen kommt für klar definierte Personengruppen der Impfstoff von Pfizer-Biontech zur Anwendung.
Inzwischen bieten auch einige Davoser Hausärzte und Hausärztinnen Impfungen an. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, muss aber zuerst klären, ob die entsprechende Praxis überhaupt Impfungen anbietet. Im Falle einer Anmeldung beim Hausarzt oder der Hausärztin ist ganz entscheidend, dass sich die betreffende Person nicht gleichzeitig auch noch im Impfzentrum angemeldet hat, da es sonst zu Doppelterminen kommen kann.
Der Krisenstab weist darauf hin, dass es gerade jetzt wichtig ist, dass die Impfbereitschaft in der Bevölkerung nicht abnimmt. Die angestrebte Herdenimmunität ist noch lange nicht erreicht, weshalb die Schlussfolgerung «Die anderen lassen sich ja impfen, dann muss ich nicht» absolut falsch ist.
Testungen gehen weiter
Neben dem Impfbetrieb ist das Spital Davos auch weiterhin mit Testen beschäftigt. Vor allem an Wochenenden wird von diesem Angebot gerne Gebrauch gemacht, da für Reisen ins Ausland weiterhin ein negatives Testresultat vorgewiesen werden muss. Ansonsten präsentiert sich die Lage im Spital sehr ruhig. Die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle in Davos wurde am Mittwoch auf neun beziffert.