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Schweiz & Welt

Kantonale Verwaltung verzichtet künftig auf Energiesparmassnahmen

Südostschweiz
06.04.2023, 16:00 Uhr
12.05.2026, 16:56 Uhr

Im Herbst des letzten Jahres waren die Sorgen einer Energiemangellage in der Schweiz unüberhörbar. Auch der Kanton Graubünden wollte bei einer drohenden Energiekrise Energie einsparen und veranlasste verschiedene Massnahmen in den kantonalen Verwaltungen. Um das Sparziel zu erreichen, hatte der Kanton die drei Phasen «Reduzieren», «Minimieren» und «Optimieren» vorgesehen.

Drohende Energiekrise: Der Kanton will reagieren

Wie der Kanton nun mitteilt, hebt die Regierung sämtliche Energiesparmassnahmen zur Bewältigung der Energiemangellage auf. Konkret werden die Massnahmen der Phase 1 aufgehoben. Angedachte Massnahmen für eine Phase 2 oder Phase 3 wurden bereits am 5. Dezember aufgehoben.

Versorgungslage stabil

Wie in der Mitteilung steht, präsentiert sich die Energieversorgungslage gemäss Einschätzungen des Bundesrats derzeit stabil, was den aktuellen Schritt begründet. Die Lage sei entspannter als zu Beginn des Winters, weshalb der Bund den Kantonen, Städten und Gemeinden empfiehlt, ihre Energiesparmassnahmen entsprechend anzupassen. Bei einer zukünftigen erneuten Verschärfung der Energiemangellage würden die einzelnen Phasen stufenweise wieder in Kraft treten.

Das Hochbauamt prüfe auch zukünftig im Sinne der energetischen Optimierung angemessene Massnahmen zur Energieeinsparung. Durch die Unterstützung der Mitarbeitenden konnten in den vergangenen Monaten mit den umgesetzten Massnahmen rund neun Prozent Energie gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr eingespart werden, heisst es vonseiten des Kantons. (red)

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