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Schweiz und Welt

Alle Kandidaten auf einem Podium

Südostschweiz
15.08.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Wer gedacht hat, dass die National- und Ständeratswahlen im Kanton Glarus zu einer langweiligen Bestätigung der bisherigen drei Bürgerlichen, Ständerat Werner Hösli (SVP), Ständerat Thomas Hefti (FDP) und Nationalrat Martin Landolt (BDP), wird, hat sich getäuscht. Mit der Bekanntgabe der Kandidatur des letztjährigen Landratspräsidenten Mathias Zopfi aus der Grünen Partei haben die Glarnerinnen und Glarner nun eine echte Wahl. Die Klimabewegung Glarus zeigt sich erfreut darüber und will nun herausfinden, wer ihre Anliegen für mehr Klimaschutz erst nimmt.

Die Klimabewegung hat daher den neuen Kandidaten Mathias Zopfi kurzerhand auch zur Podiumsdiskussion vom kommenden Mittwoch, 21. August, eingeladen, zu der bisher «nur» die drei bisherigen Glarner Bundesparlamentarier geplant waren. Somit werden alle Kandidaten, welche die Glarnerinnen und Glarner im National- und Ständerat vertreten wollen, in der Aula der Kantonsschule Glarus aufeinander treffen.

Prominenter Referent

Zuvor wird der wohl bekannteste Schweizer Klimaforscher, Professor Thomas Stocker, ein Referat zum Thema «Klimakrise: Fakt oder Angstmacherei?» halten.

Stocker, Professor an der Universität Bern, gilt als einer der renommiertesten Klimaforscher der Welt. Er war Vorsitzender einer Arbeitsgruppe des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinigten Nationen. Der IPCC-Bericht, der unter seinem Vorsitz erstellt und von allen Ländern verabschiedet wurde, bildet die wissenschaftliche Grundlage für das Klimaabkommen von Paris. Thomas Stocker erhielt 2017 den Marcel-Benoist-Preis, eine Auszeichnung, die als «Schweizer Nobelpreis» gilt.

Beim Apéro im Anschluss gäben diverse Stände weitere Auskunft zu diesem Thema, schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. Wer nicht dabei sein könne, könne diesen Event später auf Youtube nachschauen, da er mit mehreren Kameras aufgezeichnet werde. (eing/red)

Mittwoch, 21. August, ab 19 Uhr, Aula der Kantonsschule Glarus

Mehr zum Thema: Politik, Gemeinde Glarus
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