Ältestes Gebäude in Glarus bekommt Unterstützung
Das Gebäude in Oberurnen gehört in seinem Ursprung zu einem im Glarnerland bislang unbekannten Haustyp, von dem im Kanton Glarus nur wenige erhalten geblieben sind. Wie der Kanton Glarus schreibt, wurde das Haus um das Jahr 1410 errichtet, also noch im Mittelalter – als sogenannter Bohlenständerbau, auf einem gemauerten Steinsockel.
Nun soll das Gebäude saniert werden. Die Konstruktion und die innere Raumeinteilung des Kernbaus müssen laut dem Kanton Glarus erhalten bleiben, ebenso die Ausstattung der Stube. Die bauzeitlichen und historischen Oberflächen seien zu restaurieren, heisst es. Von aussen betrachtet soll die Kleinteiligkeit des Hauses durch die Sprossenfenster, Fensterabmessungen, Läden und Fassadenstruktur erhalten bleiben.
Der Regierungsrat beteiligt sich an dem Sanierungsprojekt mit einem Denkmalpflegebeitrag von maximal rund 119'000 Franken vom Bund, rund 99'700 Franken vom Kanton und 66'400 Franken von der Gemeinde. (nen)