So haben die drei Glarner Gemeinden gestimmt
Am deutlichsten fällt der Entscheid bei der Massentierhaltungsinitiative aus. Rund 63 Prozent der Glarnerinnen und Glarner lehnen die Initiative ab. Diese hätte die Lebensbedingungen der Nutztiere verbessern wollen. Alle Landwirtinnen und Landwirte hätten demnach den Bio-Suisse-Standard vom Jahr 2018 einhalten müssen.
Auch die Teilabschaffung der Verrechnungssteuer wird vom Glarner Stimmvolk abgelehnt. Rund 53 Prozent wollen die Verrechnungssteuer behalten.
Knapp geht die Entscheidung wegen dem höheren Rentenalter für Frauen aus. Im Kanton Glarus legen dafür fast 52 Prozent ein Ja in die Urne. Hauchdünn liegt das Ja-Lager in Glarus Süd mit nur 50,5 Prozent vorne.
Weniger umstritten ist die Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der AHV. Rund 55 Prozent haben dafür Ja gestimmt.
Die Stimmbeteiligung lag bei rund 45 Prozent. Etwas über 12'000 der knapp 27'000 Stimmberechtigten füllten ihre Stimmzettel aus. In Glarus Süd waren die Stimmberechtigten am engagiertesten: Hier lag die Stimmbeteiligung mit rund 49 Prozent deutlich höher als in den anderen Gemeinden, wo die Stimmbeteiligung bei 44 Prozent lag.