Schweiz und Welt
Abklärungen zur Rinderseuche im Kanton Graubünden
Gemäss Tierseuchengesetz ist IBR eine auszurottende Tierseuche, die mit Hilfe von einem aufwändigen Programm bekämpft und überwacht wird. Im Zusammenhang von Untersuchungen von einem Rinderabort wurde im Dezember 2020 bei einem Rind im Kanton Graubünden ein Verdacht auf IBR festgestellt. Dieses wurde geschlachtet und der betroffene Betrieb gesperrt. Weitere Analysen im Referenzlabor sind im Gange.
Um die mögliche Ausbreitung der Krankheit zu bestimmen, wird zurzeit abgeklärt, mit welchen Tieren das betroffene Tier Kontakt hatte. Alle Betriebe mit Tieren, die Kontakt mit dem betroffenen Tier hatten, werden vorbeugend gesperrt.