2,5-Zimmer-Wohnung kostet 3400 Franken – pro Nacht
Wer vom 22. bis 25. Januar in Davos übernachten will, muss tief in die Tasche greifen. Denn, es ist WEF-Zeit. Und da steigen die Kosten pro Bett ins schier Unermessliche. Und das betrifft längst nicht mehr nur Hotelbetten, sondern auch die Angebote auf Airbnb, wo private Haus- und Wohnungsbesitzer ihre Räume anbieten. Dieses Jahr habe das Ausmass der Preiserhöhungen auf der Plattform aber Formen angenommen, die selbst den WEF-Verantwortlichen unangenehm seien, schreibt «20 Minuten.ch». «Wir mussten einen grossen Teil der Mitarbeitenden in Klosters unterbringen, wo die Preise noch vernünftiger sind», wird WEF-Mediensprecherin Micol Lucchi zitiert.
«20 Minuten» führt drei Beispiele an, ein Haus in Davos, das 7000 Franken pro Nacht kostet und neun Betten bietet, eine Wohnung in Klosters, die für 2000 Franken pro Nacht und vier Betten zu haben wäre und eine Wohnung etwas ausserhalb von Davos mit zwei Betten für total 1400 Franken pro Nacht. Das teuerste Bett kostet in diesen Beispielen also 777 Franken, das günstigste 500.
Ein Blick auf Airbnb am 8. Januar zeigt, das aktuell teuerste Angebot für die WEF-Zeit ist eine 2,5-Zimmer-Wohnung mit vier Betten für 3400 Franken pro Nacht, also etwas mehr als 850 Franken pro Person. Buchbar ist die Wohnung nur vom 16. bis 28. Januar, also rund um das Weltwirtschaftsforum.
Ein anderes Angebot kostet 3000 Franken pro Nacht für eine 4-Zimmer-Wohnung mit sechs Betten. Der Preis pro Person und Nacht liegt hier also nur noch bei 500 Franken. Auch diese Wohnung ist nur ums WEF herum buchbar.