2,3 Millionen für Messstationen und Frühwarnsysteme in Graubünden
Im Kanton Graubünden hat es in der Vergangenheit schon einige Naturereignisse gegeben. Um die Natur zu überwachen gibt es darum Messstationen und Frühwarnsysteme. Wie es in einer Regierungsmitteilung heisst, sollen in den kommenden vier Jahren für Niederschlag-, Temperatur- und Windmessungen sowie für die Überwachungen von Massenbewegungen wie Rutschungen rund drei Millionen Franken aufgewendet werden. Der Kanton beteiligt sich an den Kosten und leistet einen Beitrag von 2,32 Millionen Franken.
Wichtig für die Bevölkerung
Seit knapp 25 Jahren wird das Interkantonale Mess- und Informationssystem (IMIS) gemeinsam von Bund, Kantonen, Gemeinden und anderen Verbänden entwickelt. In Graubünden umfasst es Messstationen in Davos, die vom WSL*-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) koordiniert werden. Die Daten aus Davos werden unter anderem für lokale Lawinenwarnungen verwendet.
Wie es weiter heisst, werden auch in anderen Teilen von Graubünden Frühwarnsysteme eingesetzt. Zum einen, um Massenbewegungen am Cuolm da Vi oberhalb von Sedrun zu messen. Zum anderen, um den Steinschlag in Brienz zu überwachen. Generell seien all diese Systeme unverzichtbar, da sie die Bevölkerung rechtzeitig warnen würden. Auch könnten im Ernstfall Evakuierungen und Strassensperrungen genug früh angeordnet werden. (paa)
*Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft