1483 Teilnehmende am St. Moritz Running Festival
61 Läuferinnen und Läufer brachen am Sonntagmorgen auf die letzte Etappe des «Crossing Engiadina» auf. Der «Trail da Lej», so sein Name, erstreckt sich über 26,3 Kilometer und 1301 Höhenmeter und ist somit die längste und härteste, aber sicherlich auch die schönste Etappe des dreitägigen Laufs. Die Gewinnerin und der Gewinner waren wie schon im vergangenen Jahr absehbar. Dreimal hintereinander siegten Tobias Schmid und Gabriela Egli.
Bekannter ist der «Engadiner Sommerlauf». An diesem nahmen 551 Personen teil. Er ist der Evergreen des Festivals, wie immer war ihm die Sonne wohlgesinnt. Er besticht nicht nur mit der Lärchenwald-Landschaft entlang den Oberengadiner Seen, sondern auch mit dem Streckenverlauf: Über 25,5 Kilometer auf 1800 Metern über Meer verläuft er relativ flach. Dieses Jahr blieben die Goldmedaillen in Schweizer Händen und gingen mit Max Studer und Julie Derron an Triathleten des Nationalkaders.
Vergleichsweise einfach war dazu der «Run Pontresina» mit 12,2 Kilometern Distanz. Hier gab es keine Schweizer Siege. Der Franzose Morgan Le Guen siegte bei den Männern, bei den Frauen triumphierte die Italienerin Illaria Sabbatini. (red)