Biathlonweltcup in Lantsch/Lenz: Das sagen die Bündnerinnen Gasparin und Meier zum Sprintrennen
Unter schwierigen Umständen das Beste herausgeholt. So lassen sich die Ergebnisse von Aita Gasparin und Lea Meier beim Sprintrennen wohl am ehesten zusammenfassen. Beide waren im Vorfeld des ersten Wettkampfs vor Heimpublikum gesundheitlich leicht angeschlagen. Gasparin war sich gar am Vorabend des Wettkampfes unsicher, ob es für einen Start reichen würde. Doch die 29-Jährige konnte antreten und war selbst etwas überrascht, über ihre gute Performance in der Loipe. Trotzdem haderte die Engadinerin etwas mit dem 34. Platz: «Ich bin nicht ganz zufrieden.» Dass es nicht weiter nach vorne reichte, lag am Schiessen, wo sich Gasparin zwei Fehler leistete.
Ohne Makel am Schiessstand blieb derweil Meier. Die 22-Jährige zeigte sich zufrieden mit dem 31. Platz und war allgemein angetan von der Veranstaltung. Dies lag auch daran, dass die Prättigauerin im Jahr 2020 an derselben Stelle den Junioren-Weltmeistertitel im Einzel feiern durfte. «Die Emotionen kamen wieder ein bisschen auf», so Meier.