Europacup und Schweizer Meisterschaften: Diese Bündner Wintersportlerinnen sorgen für Furore
Europacup, Ski alpin
Vanessa Kasper gewinnt den Europacup-Riesenslalom in Puy Saint-Vincent in Frankreich. Eine Woche nachdem die 28-jährige Bündnerin am Weltcup in Kranjska Gora als 35. die Qualifikation für den zweiten Lauf knapp verpasst hatte, konnte sie sich eine Stufe tiefer ein gutes Gefühl verschaffen. Dabei profitierte die Frau aus Celerina auch vom Ausfall ihrer Landsfrau Delphine Darbellay, die nach dem ersten Lauf in Führung gelegen hatte. Für Kasper war es der zweite Sieg im Europacup, der erste liegt gut sieben Jahre zurück. Mit diesem Sieg und zuvor schon weiteren guten Resultaten auf zweithöchster Stufe übernimmt sie die Führung in der Riesenslalom-Disziplinenwertung.
Das dürfte ihr gut tun, ist sie doch auf diese Saison hin aus den Kadern von Swiss-Ski gefallen. Und hat dazu vor etwas mehr als zwei Wochen einen schweren Schicksalsschlag erlitten. Sophie Hediger war eine gute Freundin von Kasper. Mit der beim Freeriden in Arosa verstorbenen Snowboarderin bereitete sie sich im Kraft- und Konditionstraining auf den aktuellen Winter vor.
Europacup, Snowboard alpin
Während die Schweizer Alpin-Snowboarderinnen ihren Heimweltcup in Scuol absolvieren, sind auch eine Stufe tiefer Schweizerinnen engagiert. Äusserst erfolgreich übrigens. Die erst 17-jährige Davoserin Xenia von Siebenthal feiert im Europacup ihren dritten Sieg innerhalb eines Monats. Sie ist im Parallel-Riesenslalom im italienischen Folgaria erfolgreich. Laila Bätschi, die jüngere Schwester von Flurina Bätschi, welche derzeit im Weltcup für Furore sorgt, fährt auf Platz 9.