Weiterer Schritt vorwärts: Der GEC will in die Playoffs
von Dominik Hauser, Glarner Eislaufclub
Nach dem äusserst knappen Verpassen der Aufstiegsspiele in die 2. Liga möchten die Glarner Eishockeyaner dieses Manko in der kommenden Saison ausmerzen. Da sich der Modus in der 3.-Liga-Meisterschaft etwas geändert hat, gilt es nun, nach der Regular Season einen der vier vordersten Plätze zu besetzen. Diese berechtigen zu den Playoffs für den Aufstieg in die nächsthöhere Liga. Die 2. Liga ist denn auch das vom Klub angegebene längerfristige Ziel für das Fanionteam aus dem Zigerschlitz.
Kader punktuell verstärkt
Dass diese Absichten im Bereich des Möglichen liegen, dafür sprechen einige Punkte: Zum einen ist das Kader zu nennen. Der grösste Teil der Mannschaft konnte zusammengehalten, und das Kader punktuell sogar verstärkt werden. Vom ehemaligen Ligakonkurrenten Urdorf wechselte Philipp Hensler zum GEC, und vom EHC Wetzikon kamen die beiden «Fast-Glarner» Daniel Mettler und Joel Küttel. Zudem stossen mehrere Spieler aus der eigenen Juniorenabteilung nach. Mit diesem breiten Kader soll ein gesunder interner Konkurrenzkampf um die Plätze auf dem Matchblatt entstehen, was sich positiv auf die Trainings- und vor allem Matchleistungen auswirken sollte. Ein weiterer Grund, der für einen positiven Saisonverlauf spricht, ist die Qualität in den Trainings. Bereits im Sommertraining wurde intensiver und spezifischer auf die körperlichen Herausforderungen einer Eishockeysaison hingearbeitet als in der Vergangenheit. Dafür konnte der bisherige Coach Patrick Faoro auch auf Hilfe des Trainerstaffs der Junioren, insbesondere dem Konditionstrainer Michel Schönfelder, zurückgreifen.
Seit August ist die Mannschaft regelmässig auf dem Eis. Bis Ende September geschieht dies noch in der Fremde, ab dann kann der heimische «Gletscher» in der GLKB-Arena im Buchholz genutzt werden.
Gelungener Auftakt
Etwas früher, nämlich am 22. September, fiel der Startschuss zur neuen Meisterschaft in der 3. Liga, Gruppe 4, Ostschweiz. Der Glarner EC wurde auf diese Spielzeit hin neu in diese Gruppe eingeteilt. Dies bedeutet, dass die meisten Gegner Neuland sind.