Vier Spieler des HC Davos für die Nationalmannschaft aufgeboten
Der «Karjala Cup» im finnischen Turku ist der erste Auftritt der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft als vollwertiges Mitglied der Euro-Hockey-Tour 2022/23, wie Swiss Icehockey in einer Medienmitteilung bekannt gibt. Im Gegensatz zu den November-Zusammenzügen anderer Jahre, wo primär auf jüngere Spieler gesetzt wurde, hat Patrick Fischer für die kommende Woche ein Kader mit viel internationaler Erfahrung nominiert. Mit dabei sind auch vier Spieler des HC Davos: Andres Ambühl, Sandro Aeschlimann, Dominik Egli und Enzo Corvi werden mit nach Finnland reisen. Ebenfalls im Aufgebot steht der Churer Nando Eggenberger von den Rapperswil Jona Lakers und der Davoser Ken Jäger, der bei Lausanne engagiert ist.
Spiele werden auf SRF übertragen
Das Team trifft sich am Montag, 7. November, in Kloten und absolviert am Nachmittag eine letzte Trainingseinheit in der Schweiz. Am Dienstagmorgen fliegt die Nationalmannschaft nach Helsinki und reist von dort weiter an den Turnierort Turku. Am Mittwoch steht ein weiterer Trainingstag an, tags darauf beginnt der Karjala Cup für die Schweiz mit dem Spiel gegen den amtierenden Olympiasieger und Weltmeister Finnland.
«Die Vorfreude auf das Turnier ist riesig bei uns», so Patrick Fischer. «Es gibt uns die Möglichkeit, die Spieler bereits im November ein erstes Mal in Ernstkämpfen gegen die besten Teams von Europa zu sehen.» Alle Spiele der Schweiz werden live auf den Kanälen der SRG zu sehen sein.
Umbruch des Kaders wird vorangetrieben
Der bereits letzte Saison begonnene Umbruch der Nationalmannschaft im Hinblick auf die Heim-WM 2026 und die Olympischen Spiele 2026 wird weiter vorangetrieben. Lars Weibel, Director National Teams, erklärt: «Wir wollen und müssen den Prozess im Kader, den wir nach den Olympischen Spielen in Peking begonnen haben, weiterführen. Jene Spieler, die 2026 das Team anführen sollen, müssen bis dahin möglichst viele Spielgelegenheiten auf höchstem internationalem Niveau erhalten. Das hat leider auch zur Folge, dass einige verdiente Spieler nicht mehr für die Nationalmannschaft auflaufen werden.»