Verflixte vierte Plätze prägten die Saison
DZ: Leonie Balzer, wie bist du mit der abgelaufenen Eishockey-Saison zufrieden?
Leoni Balzer: Ich bin eigentlich recht zufrieden. Es ist mir überall einigermassen gut gelaufen, ich konnte auf den verschiedenen Niveaus viel dazulernen, und ich musste keine grössere Verletzung auskurieren.
Für welche Teams warst du im Einsatz, und wo spielst du am liebsten?
Ich spielte bei den Thurgau Indien Ladies in der NLA der Damen und hatte zudem Einsätze im U16- und U18-Nationalteam der Schweiz. Am liebsten spiele ich aber mit den Jungs in der Juniorenliga. Dort kann ich mich fast noch besser weiterentwickeln, weil härter gespielt werden kann. Bei den Damen sind beispielsweise Checks nicht erlaubt. Sowohl bei den Junioren als auch bei den Damen spiele ich mit Ivana Wey zusammen, einer weiteren talentierten HCD-Juniorin.
Wo konntest du in der letzten Saison die meisten Fortschritte erzielen, und woran musst du noch arbeiten?
Ich habe eine gute Spielübersicht und ein gutes Spielverständnis. Meine Grundgeschwindigkeit, im Kopf als auch in den Beinen, ist gut, aber ich muss noch an meiner Spritzigkeit und Explosivität sowie am meiner Treffsicherheit arbeiten.
Du konntest mit dem Schweizer U16-Team an der Europameisterschaft in Ungarn teilnehmen. Wie hast du den Event erlebt, und wie bist du mit deiner Leistung zufrieden?
Es war ein cooler Anlass, und wir hatten einen ausgezeichneten Zusammenhalt im Team. Wir hatten sogar einmal Zeit, Budapest zu erkunden. Wir konnten ein paar gute Spiele abliefern, klassierten uns am Ende aber leider auf dem undankbaren vierten Platz. Ich konnte einen Treffer erzielen und bin mit meiner eigenen Leistung zufrieden.