Zittersieg: Chur gewinnt gegen Thun mit 3:2 nach Verlängerung und bleibt in der NLA
Nicht unerwartet ist der Beginn zwischen Chur und Thun in Partie Nummer 6 der Auf/Abstiegsserie kontrolliert. Keines der zwei Teams will einen Fehler begehen. So lassen die ersten Torabschlüsse auf sich warten. In diesem Spiel, in dem Chur zu Hause den Ligaerhalt klar machen möchte und Thun den Sieg bräuchte, um sich eine Heim-Finalissma am Ostermontag zu sichern.
Ordentlich mehr zu tun, bekommt Thuns Torhüter Mathias Juon dann, als ein Spieler des Gasts wegen Bodenspiels für zwei Minuten auf die Strafbank muss. Druckvoll agieren die Churer mit einem Mann mehr und eine gelungene Passkombination kurz vor Ablauf der Strafe führt zum 1:0 durch Sandro Cavelti, der von Aaro Helin freigespielt wird.
Die Thuner können dann wegen einer geschenkten Strafe ebenfalls in Überzahl agieren, weil deren Spiel mit einem Mann mehr aber weniger druckvoll ist, bleibt es bei der knappen 1:0-Führung des Heimteams vor 764 Zuschauerinnen und Zuschauer in der GBC. Auch in der Folge sind die Churer deutlich näher am Ausbau der Führung, als es die Thuner dem Ausgleich wären. Doch vor allem Cavelti mit einer Doppelchance vergibt die beste Möglichkeit. Gefährlich wird der Gast aus dem Berner Oberland höchstens mit Querpässen durch den Slot.
Umkämpftes Duell
Im Mitteldrittel ändert sich das Bild. Plötzlich spielt Thun engagierter mit und agiert auch mal, statt nur zu reagieren. Mehr als dem Churer Heimpublikum lieb sein dürfte, steht nun auch Goalie Christoph Reich im Fokus. In der 24. Minute pariert er zuerst noch glänzend, gegen den zweiten Thuner Abschluss im hohen Slot ist er aber machtlos. Es ist der Moment, in dem das Spiel zu kippen droht. Auch weil die Nervosität der oberklassigen Churer immer stärker wird.