Piranha Chur und Chur Unihockey prüfen Fusion
Am Donnerstagmorgen versenden die beiden Unihockeyklubs Piranha Chur und Chur Unihockey eine gemeinsame Medienmitteilung. Inhalt ist die Prüfung eines Zusammenschlusses der beiden Vereine. «Eine mögliche Fusion würde den Weg für eine Professionalisierung im Sport, in der Kommunikation und in der Vereinsführung ebnen. Durch die Bündelung von Ressourcen und Kompetenzen sowie aufgrund von Synergieeffekten können diverse Vereinsaufgaben in Zukunft effizienter und cleverer bewältigt werden», sagt Stefan Caprez, Präsident von Piranha Chur. Dies ermögliche den beiden Vereinen, sich verstärkt auf den sportlichen Erfolg in den beiden höchsten Spielligen und die Weiterentwicklung der wichtigen Nachwuchsarbeit zu konzentrieren.
Curdin Furrer, Präsident von Chur Unihockey, ergänzt weitere Gründe, die für einen Zusammenschluss sprechen: «Es bietet sich die einmalige Chance dank einer Neuausrichtung und neuen Identität, welche die Tradition beider Vereine mitberücksichtigt, für alle Beteiligten attraktiver zu werden und darüber hinaus auch auf die sportliche Erfolgsspur zurückzukehren.» Weitere Vorteile sehen die beiden Vereinsvorstände in der besseren Förderung der Diversität, was sicherlich zu einem Imagegewinn führen kann.
Eine Stadt, eine Leidenschaft, ein Verein?
Darüber hinaus würde die Zusammenlegung der Sponsoringbewirtschaftung zu einer professionelleren Vermarktung und letztendlich auch gezielteren Kommunikation führen. Die gebündelte Reichweite und Präsenz bieten attraktive Möglichkeiten für Sponsoren, ihre Markenbekanntheit zu stärken, steigern und gleichzeitig den Unihockeysport in Graubünden zu unterstützen. Dies schaffe eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.