Drei Rücktritte im Schweizer Unihockey-Nationalteam: Auch der Davoser Laely hört auf
Nach 15 Saisons in der höchsten Spielklasse ist Schluss. Claudio Laely aus Davos Monsein gibt seinen Rücktritt als Unihockeyspieler bekannt. Er verkündet das Ende vom Spitzensport gleichzeitig wie die beiden Zürcher Christoph Meier und Tobias Heller, mit denen er bei GC und der Schweizer Nationalmannschaft zusammenspielte.
Gegenüber Swiss Unihockey sagt Claudio Laely auf seinen Rücktritt angesprochen: «Schon die ganze Saison hatte ich ihn im Hinterkopf. Mit dem Double-Gewinn in der Saison 2021/2022 und der Heim-WM im gleichen Jahr als Highlight stimmt es so für mich.»
Vier WM-Teilnahmen
Der Bündner startete seine Karriere einst bei den Iron Marmots Davos-Klosters. Schon im Juniorenalter zog es ihn in die Nachwuchsabteilung der NLA-Mannschaft Alligator Malans, wo er in der Folge als Offensivspieler an der Seite von Tim Braillard und Remo Buchli gross auftrumpfen konnte. Auch aufgrund seiner Leistungen konnte er mit den Bündner Herrschäftlern sowohl den Meistertitel als auch den Cupsieg feiern. Laely sagt zu dieser Zeit: «Ich konnte mich dort vom Junior zum Leistungsträger und Captain entwickeln und durfte viel erreichen.»
2017 wechselte der Bündner, der in Zürich lebt und arbeitet, zu GC. Nicht erst bei den Zürchern, wo er in der Saison 2021/22 sowohl Cupsieger als auch Meister im gleichen Jahr werden konnte, spielte er sich in den Fokus der Schweizer Nationalmannschaft. Schon 2013 gehörte er erstmals der nationalen Auswahl an. 2016 kam er im lettischen Riga zu seiner ersten WM-Teilnahme.