Chancenlos in der Finalissima: Alligator Malans unterliegt GC mit 4:10
In Zürich ist um Punkt 17.30 Uhr alles angerichtet für das entscheidende Spiel 7 in der Play-off-Viertelfinalserie zwischen GC und Alligator Malans. Gut gefüllte Halle, lautstarke Fanlager auf beiden Seiten und ein erwartungsfrohes Publikum vor dem Fernseher. Die Kulisse stimmt. Nachdem die Bündner den Matchball am Sonntag vor einer Woche nicht nutzen konnten, ist die Ausgangslage klar: Wer diese Partie gewinnt, zieht in den Halbfinal ein.
Dass das Spielgeschehen demjenigen der vorherigen Partien ähneln würde, war schon im Voraus zu erwarten gewesen. Dominante Zürcher mit viel Ballbesitz und abwartende Bündner mit Konterchancen. Bis anhin hatte diese Taktik aus Sicht der Herrschäftler bestens funktioniert. Und auch dieses Mal sollte es ähnlich laufen. Wenn auch der erste gefährliche Abschluss nach drei Minuten von Markus Holenstein aufs Konto der Bündner geht. Doch Henrik Von Wangenheim, der Zürcher U21-Goalie, besteht die erste Prüfung sicher.
Doch je länger das erste Drittel dauert, desto erdrückender wird die Zürcher Übermacht. Und weil zum einen die Bündner Fehler machen und zum anderen GCs Auftritt einigermassen effizient ist, fallen zwischen Minute 6 und 15 deren drei Treffer für den Gastgeber. Timon Stäubli, Moritz Mock und Noel Seiler haben getroffen. Ein Bündner Aufbäumen ist bis dahin ausgeblieben.
Reaktion innert 90 Sekunden
Die ersten fünf Minuten des Mitteldrittels sind ein Abbild des bisherigen Spiels. GC dominiert, Malans verteidigt. Dass dies heute aus Bündner Sicht nicht funktioniert, hat der erste Abschnitt schon gezeigt. Und deshalb geht auch der vierte Treffer aufs Konto der Zürcher. Christoph Meier kann den Ball im Slot über die Linie stolpern.