Ausgleich in der Serie: Alligator Malans schlägt mit überzeugender Leistung zurück
Das zweite Play-off-Viertelfinalspiel zwischen Alligator Malans und GC in Maienfeld beginnt so, wie dasjenige am Samstag über weite Strecken verlaufen war. Die Zürcher dominant, zielstrebig in ihren Aktionen, mit viel Ballbesitz und etlichen Torchancen. Die Malanser tief stehend, abwartend, verteidigend und auf Konter lauernd. In den ersten drei Spielminuten verzeichnet der Qualifikationssieger aus Zürich, der sich am Samstag in Spiel 1 äusserst knapp mit 5:4 nach Verlängerung durchsetzen konnte, vier Topchancen. Dem Malanser Torhüter Oscar Agnarsson ist es zu verdanken, dass es noch immer 0:0 steht.
Doch in den folgenden Minuten kommt auch das Heimteam zu Möglichkeiten. Meistens dann, wenn GC mit seinem offensiven Pressing nicht erfolgreich ist und überlaufen wird. So fällt auch der erste Treffer der Partie. Harry Braillard findet bei einem schnellen Gegenstoss viel Platz vor, setzt beim 2:1-Angriff Joel Friolet ein, welcher zuerst noch an GC-Torhüter Michael Hänle scheitert. Den Abpraller verwertet er in der 10. Minute aber gleich selbst zur 1:0-Führung.
Auch in der Folge findet das Spiel meist in der Platzhälfte der Herrschäftler statt. Aber aufopferungsvoll und zweikampfstark wehren sich die Alligatoren gegen einen Gegentreffer. Der Auftritt der Bündner ist kein Vergleich zu den vorangegangenen 22 Qualifikationsspielen. Und es passt irgendwie auch ins Bild, dass die Matchuhr 19.59 anzeigt, als Jamie Britt sich auf der Seite durchtankt und zur 2:0-Führung trifft. Eine Sekunde vor Drittelsende. Wenn das mal kein gutes Omen ist.
Agnarsson und die Abschlusseffizienz
Auch im mittleren Abschnitt steht zuerst Agnarsson im Zentrum des Geschehens. Teilweise ist es mirakulös, wie er einen Zürcher Abschluss nach dem anderen abwehren kann. Daneben verliert das gesamte Malanser Abwehrdispositiv nie die Übersicht in der eigenen Zone und unterstützt damit ihren Torhüter so gut es geht.