Alligator gleicht aus, Piranha mit dem Break, Chur verliert wieder nach Penaltys
In den Play-off-Viertelfinals überrascht Alligator Malans weiter. Die Bündner, welche die Qualifikation für die entscheidende Meisterschaftsphase im letzten Moment geschafft haben, gleichen die Best-of-7-Serie gegen den Qualifikationssieger und amtierenden Meister GC dank eines 7:5-Heimsiegs im vierten Spiel vom Sonntag aus.
Das Spiel war ein munteres Hin und Her, die Führung wechselte dreimal. In einem engen Spiel war schlussendlich Verteidiger Kevin Berry der Matchwinner für die Malanser. Er traf in der 37. Minute zum 5:4 und doppelte im Schlussabschnitt zum 6:4 nach (50.). Diesen Rückstand konnte der Meister im Endeffekt nicht mehr aufholen. Vor 620 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Sporthalle Lust feierten die Malanser so bereits den zweiten Sieg in dieser Serie und reagierten damit auf die knappe 4:6-Niederlage vom Samstag.
Eine mögliche Entscheidung bringt das kommende Wochenende. Am Samstag und Sonntag bestreiten beide Mannschaften erneut ein weiteres Heimspiel. Geht die Serie mit lauter Heimsiegen weiter, könnte es also noch eine Woche später zur Finalissima in Zürich kommen.
Den ausführlichen Matchbericht findet ihr hier:
Piranha schafft das Break
Erstmals keinen Heimsieg gab es in der Viertelfinalserie zwischen Piranha Chur und Bern Burgdorf. Die Bündnerinnen feierten am Sonntag auswärts einen 6:3-Sieg. Nach zwei Toren im Startdrittel stand es bis zur 40. Minute 1:1. Dann machten die Churerinnen mit fünf Toren im letzten Drittel den Unterschied. Rahel Wyss, Dina Koch, Corinne Rüttimann sowie Doppeltorschützin Eliska Trojankova sorgten für den schlussendlich deutlichen Sieg Piranhas.
Nach diesem Sieg und dem ebenfalls klaren 10:4-Erfolg vom Samstag zu Hause – wo Piranha ebenfalls mit fünf Toren im Schlussdrittel das Spiel entschied – führen die Bündnerinnen in der Serie nun mit 3:1. Bereits am Samstag können sie in den Halbfinal einziehen. Dafür braucht es den dritten Heimsieg im dritten Heimspiel.