Angemeldet zum traditionellen «Chneble» auf dem See waren Teams aus der Deutschschweiz, vereinzelt aus der Westschweiz und aus Deutschland, Österreich und England, wie die Organisatoren in einer Mitteilung schreiben. Mit von der Partie waren Spielerinnen und Spieler aus allen möglichen Leistungsstufen – vom Amateur bis hin zum Ex-Profispieler. Für alle galten dieselben Spielregeln und Vorgaben. Gespielt wurde nach kanadischer Art: Vier gegen vier und ohne Goalie. So waren auch Körperkontakt und hohe Schüsse nicht erlaubt.
Insgesamt wurden 184 Spielpartien durchgeführt. «Das Knallen der Pucks und die fröhliche Atmosphäre lockten Fans und Schaulustige an und im Festzelt wurde bei Speis und Trank über die beste Spieltaktik und Eisbeschaffenheit gefachsimpelt», teilen die Organisatoren «PrimCom» und Silvaplana Tourismus mit. Das Team «Bago» aus Zürich wurde Schweizer Meister. Sie nahmen bereits zum sechsten Mal am Turnier teil und verteidigten ihren Sieg aus dem vorletzten Jahr.
Die 29 Teams, die es nicht in die Finalpartien schafften, spielten am Sonntag um dem «Surlej Cup». Diesen gewann das Team «Hockey Bros» aus Nürensdorf. Der Trostpreis «Rote Laterne» ging an das Team «World Rink Hockey» mit Spielern aus Polen, Mexiko, Deutschland und England. (nen)