HCD-Verteidiger Paschoud: «Sparta hat uns das Genick gebrochen»
Nein, so haben sie sich das in Davos nicht vorgestellt. Nichts mit dem 16. Titel beim Heimturnier. Dafür eine Enttäuschung im Halbfinal gegen Ambri-Piotta. 0:5 lautet das klare Verdikt am Ende. «Bitter», sagt HCD-Verteidiger Claude Paschoud kurz nach der Niederlage und macht sogleich klar: «Das happige Programm der letzten Tage darf keine Ausrede sein.» Zur Erinnerung: Die Partie gegen Ambri war für den HCD die vierte Partie am vierten Tag.
Der Grund für die Niederlage? «Die Special Teams», meint Paschoud. Während Ambri im ersten Drittel in doppelter Überzahl mit dem 2:0 die Weichen stellte, verpasste der HCD seinerseits eine doppelte Überzahl im Schlussabschnitt. Paschoud: «Wir hätten wohl noch 100 Minuten weiterspielen können ohne ein Tor zu erzielen.»
Eine Achterbahnfahrt
Das Turnier war für den HCD eine Achterbahnfahrt. Auf den historischen Startsieg gegen das Team Canada (der erste Sieg gegen die Kanadier seit 2014) folgte die 2:9-Klatsche gegen Prag. Die Reaktion? Ein knapper Sieg in den Pre-Semifinals gegen Helsinki. Und danach das Aus gegen Ambri. «Es wäre mehr drin gelegen dieses Jahr. Die Partie gegen Sparta hat uns das Genick gebrochen.»
Der Final findet ohne den HCD statt. Paschouds Plan für Silvester: «Schlafen.»