Zum Hauptinhalt springen
Regionalsport

Gold für die Schweizer Skicrosser, Bündner aber geschlagen

Corinne Raguth Tscharner
22.03.2025, 12:59 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Die Schweiz hat zwei Doppel-Weltmeister im Skicross. Nur ein Tag nachdem Fanny Smith und Ryan Regez im Einzelwettkampf zu Gold gefahren sind, haben sie am Samstag auch als Team geglänzt. Die beiden holen sich die Goldmedaille.

Im Halbfinal sah es dann allerdings alles andere als gut aus für die beiden. Regez handelte sich in seinem Lauf als Vierter einen Rückstand von 1,33 Sekunden auf die zweitplatzierten Franzosen ein und stellte Smith damit vor eine Herkulesaufgabe – die ersten zwei Teams kamen weiter. Die 32-jährige Waadtländerin fuhr dann aber wie entfesselt und überholte alle.

Im Final lief es Regez dann deutlich besser, überquerte er doch die Ziellinie als Erster mit einem Vorsprung von zehn respektive 28 Hundertstelsekunden auf die beiden französischen Teams. Smith nutzte die optimale Ausgangslage, wobei es am Ende noch knapp wurde. 

Das französische Team mit Melvin Tchiknavorian und Jade Grillet Aubert fährt zu Silber. Bronze holt sich Italien mit Yanick Gunsch und Jole Galli.

Gantenbein und Fiva im kleinen Final

Die Bündner Skicrosser starteten nicht optimal in den WM-Wettkampf und verpassten am Freitag im Einzelwettkampf die Medaillen. Im heutigen Mixed-Wettbewerb konnten sie das Blatt auch nicht wenden: Talina Gantenbein fährt gemeinsam mit Alex Fiva an der Heim-WM auf den 8. Rang. Nach dem Weltmeistertitel 2021 gibt es für den 39-jährigen Bündner Fiva also keine zweite WM-Medaille. (rac/sda)

Bündner Duo verpasst WM-Podest: Gantenbein findets «miserabel», Fiva kündigt Karriereende an

Mehr zum Thema: Regionalsport, St. Moritz
Gold für die Schweizer Skicrosser, Bündner aber geschlagen | Südostschweiz