Zwei Schweizerinnen in den Top 5 – Jenal wartet weiter auf erste Weltcuppunkte
Auch nach sechs Weltcupeinsätzen in diesem Winter wartet Stephanie Jenal auf ihre ersten Weltcuppunkte. In der Abfahrt von Cortina fährt die Bündnerin auf Rang 43. Der Rückstand auf die Siegerin Sofia Goggia: über dreieinhalb Sekunden. Auf die Top 30 fehlen ebenfall über eineinhalb Sekunden. Bitter. Die 32. Plätze in Beaver Creek und St. Anton bleiben damit die Bestresultate in dieser Saison. In Cortina muss sich Jenal erneut von deutlich jüngeren Teamkolleginnen geschlagen geben. Malorie Blanc klassiert sich etwa auf Rang 24.
Gut-Behrami und Suter überzeugen
Im Schweizr Team überzeugen primär die üblichen Verdächtigen: Lara Gut-Behrami wird Vierte, verpasst das Podest um 17 Hundertstel. Knapp dahinter klassiert sich Corinne Suter auf Rang 5. Gut-Behrami hatte sich insgeheim etwas mehr erwartet auf der Strecke, auf der sie im Weltcup schon viermal Erste war und an den Weltmeisterschaften vor vier Jahren die Titel im Super-G und im Riesenslalom geholt hatte.
Für Corinne Suter dagegen kommt das Ergebnis dem nächsten Schritt auf dem Weg zurück gleich – ein Jahr, nachdem sie sich gleichenorts einen Kreuzbandriss und zwei Jahre, nachdem sie bei einem schlimmen Sturz eine Hirnerschütterung erlitten hatte, vor vier Jahre hier aber auch Abfahrts-Weltmeisterin geworden war. Zwölf Monate zuvor gehörte die Schwyzerin zu den vielen Fahrerinnen, die sich auf der Tofana Verletzungen zuzogen.
Goggia zum vierten
Überlegene Siegerin ist Sofia Goggia. Die Italienerin distanziert die Konkurrenz deutlich, ihr Vorsprung auf die Zweite Kajsa Vickhoff Lie beträgt 42 Hundertstel. Goggia gewinnt den Klassiker am Fusse der Dolomiten schon zum vierten Mal. In Cortina d'Ampezzo hatte sie schon vor sieben, drei und zwei Jahren dominiert. Sie übernimmt damit auch die Führung in der Abfahrtswertung.