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Regionalsport

Wenig Publikum, starke zwei Bündnerinnen und schwierige Bedingungen in St. Moritz

Südostschweiz
16.12.2022, 10:01 Uhr
heute um 12:10 Uhr

von Stefan Salzmann und Livio Biondini

Die Davoserin Jasmine Flury schafft es in der verkürzten Abfahrt von St. Moritz als Vierte nur knapp nicht auf das Podest. Mit Startnummer 1 gelingt ihr eine gute, wenn auch nicht ganz fehlerfreie Fahrt.

Je länger das Rennen dauert, desto stärker wird der Schneefall. Und auch der Nebel nimmt wieder zu. Für die Fahrerinnen mit hohen Startnummern wird es immer schwieriger in die Top 30 vorzustossen.

Am Schluss gewinnt Elena Curtoni vor ihrer Landsfrau Sofia Goggia und der Schweizerin Corinne Suter. Als Vierte folgt die 29-jährige Flury. Nur elf Hundertstel fehlen ihr aufs Podest.

Corinne Suter in St. Moritz auf dem Podest – Sieg von Elena Curtoni

Kurz nach ihrem Renneinsatz sagt Jasmine Flury gegenüber Radio Südostschweiz:

Als zweite Bündnerin kann die 24-jährige Stephanie Jenal überzeugen. Der Samnaunerin gelingt mit Startnummer 46 bei weiterhin schwierigen Bedingungen eine tolle Fahrt, obwohl sie auf der Piste nicht viel sieht. Sie sichert sich ein paar wenige Weltcuppunkte und ist im Ziel überglücklich.

 

Nach Rennschluss sagt Stephanie Jenal gegenüber Radio Südostschweiz:

Bessere Aussichten für Samstag und Sonntag

Eine halbe Stunde vor dem offiziellen Startschuss von 10.30 Uhr sieht nicht viel nach einem Rennen aus. Dichter Nebel und insetzender Schneefall sind vom Zielgelände Salastrains den Berg hinauf zu sehen. 

Doch die einzige Einschränkung ist, dass der Abfahrtsstart auf den Super-G-Start heruntergesetzt wird. Das Rennen findet also auf verkürzter Strecke und nicht über die Originaldistanz von 2,5 Kilometern statt.

Das schlechte Wetter hat auch Einfluss auf den Publikumsaufmarsch. Dieser fällt hier in St. Moriz eher dürftig aus. Es zeigen sich viele Lücken auf der Tribüne. Zumindest sind die Bedingungen für die zweite Abfahrt am Samstag und den geplanten Super-G vom Sonntag besser.

Der OK-Präsident Robin Miozzari ist aber zuversichtlich, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer am Samstag und Sonntag zahlreicher ins Zielgebiet Salastrains strömen werden.

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