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Regionalsport

Rogentin fährt in Wengen erstmals auf das Weltcuppodest

Lars Morger
13.01.2023, 13:15 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Dass Stefan Rogentin die Strecke in Wengen liegt, hat er bereits in den Abfahrtstrainings mit den Plätzen 1 und 10 angedeutet. Im Super-G, seiner stärkeren Disziplin, zeigte der Bündner aber so richtig, was in ihm steckt. Mit Startnummer 10 gelang ihm eine starke Fahrt, die ihn im Ziel mit über einer Sekunde Vorsprung an die Spitze führte. «Es ist gut gegangen, ich bin vollends zufrieden mit der Fahrt», sagte Rogentin nach dem Rennen im Interview mit «SRF». Am Schluss war es Platz 2 für den Heidner. 

Es ist Rogentins erster Podestplatz im Weltcup. Bisher stand ein fünfter Platz im Super-G von Gröden als Bestergebnis zu Buche. Nun macht der Bündner ausgerechnet am Heimweltcup den nächsten Schritt. «Es ist ein gewaltiger Tag, etwas Einmaliges», so der 28-Jährige. Er habe schon am Donnerstag gemerkt, dass es gut laufe. «Es hat sich ein bisschen angebahnt, dass ich diese Leistung nun runterbringen konnte, ist hervorragend», zeigt er sich glücklich.

Kilde gewinnt, Odermatt Dritter

Schneller als der Bündner war nur der norwegische Überflieger Alexander Aamodt Kilde, der 27 Hundertstelsekunden auf Rogentin herausholte. «Er war noch einmal eine Rille schneller, das muss man einfach anerkennen», so Rogentin weiter. Hinter dem Bündner klassierte sich mit Marco Odermatt ein weiterer Schweizer auf dem Podest. 

Überhaupt lässt sich das Teamergebnis sehen. Insgesamt klassierten sich sieben Schweizer in den Top 15. Der Bündner Gino Caviezel, der erstmals überhaupt in Wengen ein Weltcuprennen bestritt, wurde starker Achter. «Ich hatte doch ein zwei Fehler drin, es ist aber trotzdem ein sehr gutes Resultat. Den achten Platz nehme ich gerne», sagte er zu «SRF». Speziell war das Rennen für ihn, weil es der erste Auftritt nach dem Rücktritt seines Bruders Mauro Caviezel war. 

Direkt vor Caviezel klassierte sich in seinem letzten Super-G Routinier Beat Feuz, eine Hundertstel hinter ihm reihte sich Loic Meillard ein. Justin Murisier mit Platz 11 und Niels Hintermann als 14. rundeten das starke Schweizer Teamergebnis ab.

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