Schlüsselspiel für den HCD gegen Servette
25 Tage ruhte der Meisterschaftsbetrieb wegen den Olympischen Spielen in Peking. Die Daheimgebliebenen des HCD absolvierten im Rahmen der «Lai Trophy» zwei Testspiele auf der Lenzerheide. Nach dem 4:3-Sieg am vorletzten Samstag gegen den EV Zug verpassten die Davoser den Turniersieg am vergangenen Donnerstag durch eine 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen die ZSC Lions äussert knapp. HCD-Verteidiger Davyd Barandun erzielte das 1:0. Im Penaltyschiessen traf nur Yannick Frehner für die Bündner. Ab Dienstagabend zählt in der Schlussphase der Meisterschaft nun wieder jeder Punkt. Davos möchte dort fortfahren, wo er vor der Olympiapause mit zwei Siegen geben die Rapperswil-Jona Lakers (3:0) und den SC Bern (4:3) aufgehört hatte. Servette wird allerdings zu einer harten Knacknuss. Die Genfer gewannen 12 ihrer letzten 15 Ernstkämpfe, womit sie sich auf den siebten Tabellenplatz vorarbeiteten. Ihr Rückstand auf Tabellennachbar Davos beträgt zurzeit sieben Punkte. Fraglich ist, ob Sami Vattanen und Valtteri Filppula bei Servette dabei sein werden. Die beiden gewannen am Sonntag mit Finnland dank eines 2:1-Finalsiegs über Russland in Peking Olympia-Gold und liessen sich am Montag mit ihren Teamgefährten bei einem grossen Empfang in der finnischen Metropole Helsinki feiern.
Olympia-Bronze für Pospisil
Beim HCD fehlten in den letzten drei Wochen wegen der Olympischen Spiele sechs Spieler sowie Headcoach Christian Wohlwend, der als Assistent von Patrick Fischer im Schweizer Nationalteam in China wirkte. An Wohlwends Stelle leiteten in Davos dessen Assistenten Waltteri Immonen und Jörgen Jönsson die Trainings sowie die beiden Testspiele. Mit einer Olympia-Bronzemedaille kehrte Kristian Pospisil zum HCD zurück. Der Stürmer zeichnete sich im Team der Slowakei, das im Spiel um Platz drei sensationell Schweden mit 4:0 besiegte, während des ganzen Olympiaturniers als ausgezeichneter und aufopfernder Mannschaftsspieler aus. Er kam in allen sieben Partien während jeweils rund 15 Minuten für die Slowakei zum Einsatz.