Raffainer: «Wollen kein einziges weiteres Spiel ohne Fans»
Herr Raffainer, die Playoffs starten nicht wie geplant am 7. März, sondern werden mindestens bis am 15. März aufgeschoben. Was bedeutet das für die Playoff-Vorbereitung des HCD?
Raeto Raffainer: Die Verschiebung hat natürlich einen Einfluss auf die Vorbereitung. Unsere Coaches werden nun die Trainingspläne umschreiben. Die Informationen über unseren Gegner Lausanne liegen bereit und sie werden in diese Phase bereits einfliessen. Jedoch haben wir nun mehr Zeit zu trainieren und auch das eine oder andere Freundschaftsspiel zu absolvieren. Denn zwei Wochen ohne Spielrhythmus zu sein und dann gleich in die Playoffs zu starten, ist schwierig.
Das Interview wurde am Montag aufgezeichnet. Am Mittwochmorgen teilte Raeto Raffainer der «Südostschweiz»-Sportredaktion mit, dass der HC Davos nun doch keine Freundschaftsspiele bestreiten wird. «Wir wollen keine zusätzlichen Verletzten riskieren», sagte Raffainer bezüglich des geänderten Entscheids des Klubs. Man sei überzeugt, die nötige Intensität auch in den Trainings erreichen zu können.
Gibt es besondere Vorkehrungen innerhalb des Klubs wegen des Virus'?
Wir hatten bereits während dem Spengler Cup mit einem Magendarmvirus innerhalb des Teams zu kämpfen. Die Spieler sind angewiesen, im Krankheitsfall nicht in der Garderobe zu erscheinen. Zusätzlich geben wir unseren Spielern nun die Möglichkeit, in ein Hotel zu ziehen, wenn Personen in ihrem Umfeld krank sind. Es sind in der Garderobe Desinfektionsmittel platziert. Und unserem Staff-Mitglied Paul Berri, der 80 wird, haben wir gesagt, er soll vorübergehend nicht zur Arbeit kommen, da er zur Risikogruppe gehört. Ich denke, das alles sind Vorsichtsmassnahmen, die aktuell Sinn machen.