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Radfans aufgepasst: Der Giro kommt nach Graubünden - und es wird brutal

Die Königsetappe des Giro d'Italia führt am nächsten Dienstag durch den Kanton. Das Teilstück hat es so richtig in sich.

Roman
Michel
16.05.24 - 11:12 Uhr
Regionalsport
Dichtestress: Das Giro-Feld kommt nach Graubünden.
Dichtestress: Das Giro-Feld kommt nach Graubünden.
Bild Fabio Ferrari / Keystone

Der Giro d'Italia biegt in die letzte Woche ein. Heisst auch: Die Entscheidung im Kampf um die Maglia Rosa rückt immer näher. Nachdem die Fahrer in den letzten Tagen im Süden unterwegs waren, gehts nun langsam wieder zurück in den Norden. Und in die Schweiz. Am Dienstag rollt der Giro durch Graubünden. Und das ausgerechnet auf der Königsetappe von Livigno nach Santa Cristina Val Gardena. Das Ziel befindet sich auf über 1600 Meter. Die Steigung zum Schluss ist brutal, beträgt phasenweise rund 15 Prozent. Das Dach der Etappe ist aber der Umbrailpass auf knapp 2500 Meter. Von Bormio gehts über den Pass in die Schweiz ins Val Mustair. Und von dort weiter Richtung Bozen. Rund 17 Kilometer legt das Feld auf Bündner Boden zurück. Die Überfahrt des Umbrailpass wird kurz nach 13 Uhr erwartet. Der Pass wird übrigens extra für den Giro geöffnet. Für den Privatverkehr gilt weiter eine Wintersperre. 

Eindrücklich: Das Streckenprofil der Königsetappe.
Eindrücklich: Das Streckenprofil der Königsetappe.
Bild Giro d'Italia

Der Giro macht immer wieder einen Abstecher über die Grenze. Schon 2021 führte die Königsetappe der dreiwöchigen Rundfahrt durch den Kanton. In der Königsetappe ging es damals über den San Bernardino und den Splügenpass - beide über 2000 Meter hoch. 

Zurück in die Gegenwart. Die Etappe am Dienstag dürfte etwas für die Kletterer sein. Topfavorit Tadej Pogacar führt das Gesamtklassement nach der 11. Etappe mit über zweieinhalb Minuten Vorsprung an. Die ersten Verfolger des Slowenen sind Daniel Marinez und Geraint Thomas. Obs in Graubünden zum späten Umsturz kommt?

Roman Michel ist Leiter Sport. Er arbeitet als Sportreporter und -moderator bei TV Südostschweiz. Weiter schreibt er für die gemeinsame Sportredaktion der Zeitung Südostschweiz und suedostschweiz.ch. Roman Michel studierte Journalismus und Organisationskommunikation und arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos

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