Bei Weltumsegler Oliver Heer ist das Lächeln zurückgekehrt
In der elften Woche seines Abenteuers im Rahmen der Vendée Globe hatte Oliver Heer sein typisches Lächeln verloren. Zweimal innert Kürze hatte er das Hauptsegel reparieren müssen. Dazu eine Seilwinde. Weiter büsste er durch ein Windloch Zeit ein. Kurz: Es lief dem Rapperswil-Joner schleppend, mühsam. Sein regelmässiges Videoupdate mochte er da gar nicht mehr aufnehmen.
Mittlerweile hat Heer seine gute Laune aber wiedergefunden. Sehr geholfen hat ihm dabei eine Nachricht aus der Heimat. Auf seinem Schiff «Tut gut» führt er eine Schachtel mit handschriftlichen Notizen seiner Frau mit, eine Notiz für jeden Renntag. Das ist eine seiner wertvollsten Motivationsquellen.
Und eine Nachricht hat ihn nun speziell aufgemuntert, wie er sagt: «Während ich meinem Traum folge und nonstop und allein um die Welt segle, arbeitet meine Frau unglaublich hart und managt einen Grossteil der Kampagne hinter den Kulissen. Ohne sie wäre ich nicht hier.» Es sei eine schöne Erinnerung daran, dass das Segeln bei der Vendée Globe zwar ein Einzelsport sei, aber kein Solosegler einen Ozean völlig allein überquere.