«Mit guten Trainings an Qualität arbeiten»
DZ: Jan Alston, mit dem 4:3-Heimsieg gegen Bern am letzten Freitag ist der HCD in die Olympia-Pause gestiegen. Wie haben Sie dieses Spiel gesehen?
Jan Alston: Wir zeigten ein sehr, sehr gutes Startdrittel, der Umfang mit dem Puck war in allen Spielzonen ausgezeichnet. Im Mitteldrittel verflachte das Tempo etwas, und Bern spielte nun clever. Wir trafen ein paar schlechte Entscheidungen mit dem Puck; diese kosteten uns zwei Gegentore. Unsere ganze Mannschaft zeigte aber Charakter. Mit auffallender Leidenschaft spielte die Reihe mit Chris Egli, Yannick Frehner und Julian Schmutz.
Einen Tag zuvor gewann der HCD bei den Rapperswil-Jona Lakers mit 3:0. Wie wichtig waren die beiden Siege vor der langen Pause?
Diese sechs Punkte sind natürlich sehr wichtig. In letzter Zeit spielten wir nicht so gut. Das wissen alle: Trainer, Spieler und Umfeld. Wir führten intern zahlreiche Gespräche, um aus der Baisse herauszufinden. Es war primär eine mentale Angelegenheit. Das soll keine Entschuldigung sein. Wir blicken nach vorne und wollen diesen Weg mit Vertrauen gehen.
Ausgerechnet nach den letzten beiden Siegen ruht nun die Meisterschaft wegen den Olympischen Spielen während 25 Tagen. Ist dieser Unterbruch für den HCD ein Fluch oder Segen?
Er kommt uns zupass. Die verletzten Valentin Nussbaumer und Thomas Wellinger sollten nach der Olympia-Pause wieder einsatzfähig sein. Auch andere Spieler können leichtere Blessuren auskurieren und natürlich alle mit Ausnahme unserer Olympia-Teilnehmer regenerieren. Anschliessend folgt in den letzten zehn Qualifikationsrunden ein harter Kampf um die direkten Playoff-Plätze. Wir sind auf Kurs, haben alles noch selber in der Hand und müssen uns auf unser Spiel konzentrieren.