Mit der Disziplin kehrt der Erfolg zurück
Dem 3:2 am Sonntag gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers hat der HC Davos am Dienstag gegen Genève-Servette (2:1) den nächsten Mini-Sieg folgen lassen. Nach der wettbewerbsübergreifend längsten Niederlagenserie der Saison mit drei verlorenen Spielen de suite in Meisterschaft und Cup haben die Bündner schnell wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.
Im Duell zwischen den zweitplatzierten Davosern und den viertplatzierten Calvinstädtern hätten beide Teams diszipliniert gespielt, bemerkte HCD-Verteidiger Samuel Guerra nach dem Spiel. Das bessere Forechecking, der Goalie sowie der Fakt, dass alle fünf Feldspieler solide verteidigten, habe am Ende den Ausschlag zugunsten des HCD gegeben.
Die richtigen Lehren gezogen
In der Tat war auffallend, wie gut die Davoser die gefährlichen Zonen um das eigene Tor beschützten und so dem starken Goalie Joren van Pottelberghe eine Abwehrquote von 97,7 Prozent ermöglichten. Auch hielten sich die Landwassertaler mit strafbaren Aktionen zurück. Nur viermal wurde ein HCD-Spieler in die Kühlbox geschickt. Am Sonntag gegen die SCRJ Lakers wurden gegen den HCD gar nur drei Zweiminutenstrafen ausgesprochen.
Es scheint, als hätten die Davoser die richtigen Lehren aus der 3:7-Niederlage im Cupfinal gegen Ajoie gezogen. Denn ein diszipliniertes Auftreten ist für das Team von Trainer Christian Wohlwend in dieser Saison einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren, verfügt es doch über das statistisch schwächste Unterzahlspiel aller National-League-Teams. Im verlorenen Cupfinal gegen Ajoie hatte der HCD noch acht Strafen aufgebrummt erhalten. Bei fünf dieser acht Gelegenheiten hatte es im Kasten der Bündner geklingelt.