Marc Gianola zur Verschiebung der Ligareform
Am 20. Februar protestierten die Spieler in allen Eishockeystadien gegen die geplante Ligareform. Insbesondere die Ausländerregelung stösst der Spielergewerkschaft sauer auf. Der Vorschlag mit künftig sieben erlaubten Ausländern pro Team geht Spielern und Fans zu weit.
National League bricht unter Druck von aussen ein
Dass die Verschiebung der Ligareform vor allem mit dieser Protestaktion zu tun hat, verneint der HCD-Geschäftsführer Marc Gianola, der als Verwaltungsrat der National League AG über die Ligareformen mitdiskutieren kann. Laut Gianola gehe es insbesondere darum, dass der Aktionärsbindungsvertrag noch nicht so weit ausdiskutiert war, dass er von allen Verwaltungsräten der National League AG unterzeichnet werden konnte. Man brauche schlicht mehr Zeit, und weil während den Play-offs der Kopf nicht frei sei, verschiebe man das Ganze in den Sommer, so Gianola.
Die von der Liga vorgeschlagene Ausländerregelung sei in der Öffentlichkeit falsch wahrgenommen worden. De Facto habe man mit den bisherigen vier erlaubten Ausländern und den sogenannten «Wie-Schweizern» eine ähnliche Ausgangslage, wie wenn die Siebener-Regelung käme, führt Gianola aus.
Man sei also offen, den bisherig angedachten Vorschlag der Liga mit der Spielergewerkschaft zur Diskussion zu stellen.