Ligareform: Protest hat gewirkt
Gross war der Protest der Fans und der Spielergewerkschaft im Schweizer Eishockey in der letzten Saison, als die ersten Punkte der Ligareform durchsickerten. Sieben anstatt vier Ausländer sollten es ab der Saison 2022/23 sein, so der Vorschlag der Schweizer Eishockeyklubs. Nun krebsen die diese zurück – der Protest hat offenbar geholfen. Die Ausländeraufstockung fällt gering aus und kommt nur, wenn die Liga mit mehr Teams aufgestockt wird.
Ligabeschluss unter Berücksichtigung der Fans
Die Klubs der National League AG trafen sich in Ittingen, um die Ausländerregelung, den Status der sogenannten «Wie Schweizer», die Zukunft des Spengler Cups und das Financial Fairplay zu beschliessen.
Grosses Gewicht sei auch der Fan-Umfrage zugekommen, welche die Liga durchgeführt hatte und an der über 21'000 Personen teilnahmen. Hier gehts zu den Resultaten der Umfrage.
Folgendes wurde beschlossen:
Mehr Ausländer nur bei Aufstockung der Liga
Die Anzahl ausländischer Spieler pro Team und Spiel ist ab der Saison 2022/23 abhängig von der jeweiligen Ligagrösse. So bleibt die Anzahl Ausländer bei zwölf Mannschaften unverändert bei 4. Bei 13 oder 14 Mannschaften beträgt die Anzahl fünf respektive sechs ausländische Spieler. Wichtiges Detail: Allfällige nach Nordamerika in die NHL abwandernde Spieler sind bei diesen Kontingenten inkludiert und können nicht mehr mit zusätzlichen ausländischen Spielern kompensiert werden.