HCD verliert Torspektakel
Sieben Siege in Folge – eine durchaus beachtliche Serie, die Lugano in den vergangenen Wochen hingelegt hat. Mit entsprechend viel Wind im Rücken starten die Tessiner in diese Partie. Das HCD-Tor ist in den ersten Minuten unter Dauerbeschuss, das frühe 0:1 die logische Konsequenz. Das Gute aus Davoser Sicht: Bis zur ersten Pause kommt nur ein weiterer Gegentreffer dazu. Weil Lugano entweder an Goalie Mayer oder am eigenen Unvermögen scheitert. Der Davoser Anschlusstreffer gleich nach Wiederbeginn ist ein einsamer Höhepunkt und ändert nichts daran, dass es primär die Gäste sind, die den Ton angeben. Nur wenige Minuten nach Wiesers Tor ziehen sie auf 4:1 davon. Danach wirds richtig wild. Innert vier Minuten klingelt es gleich vier Mal. Und plötzlich stehts nur noch 4:5 aus Davoser Sicht. Weil der HCD gleich nach dem zweiten Pausentee ausgleicht, ist plötzlich wieder alles offen. Und die Bündner haben Pech, dass Sund wenig später am Pfosten und Herzog am glänzend reagierenden Zurkirchen hängen bleiben. Weil auch der eingewechselte Aeschlimann auf der anderen Seite dicht macht, gehts im sechsten Direktduell in dieser Saison zum zweiten Mal in die Verlängerung. Dort zittert hinter Aeschlimann einmal die Latte, Tore fallen aber keine. So fällt die Entscheidung nach Penaltys – zugunsten von Lugano.
Die Tore 🎯
2. Minute: Raphael Herburger, 0:1. Sven Jung verliert die Scheibe in der Vorwärtsbewegung, Lugano schaltet blitzschnell um und trifft zur frühen Führung.
19. Minute: Mikkel Boedker, 0:2. Arcobello behauptet die Scheibe hinter dem Davoser Tor und hat das Auge für Boedker, der im Zentrum völlig vergessen ging.
21. Minute: Marc Wieser, 1:2. Start nach Mass ins Drittel Nummer 2. Der HCD kopiert quasi das 0:2 von Lugano. Corvi auf Wieser, Anschlusstreffer.