HCD vergibt Sieg in den Schlussminuten
Palushaj und Mayer verletzt, Nygren, Knak und Corvi alle krank – der HCD muss gegen die Lions neben den langzeitverletzten Du Bois, Dino Wieser und Paschoud gleich auf fünf weitere Stammkräfte verzichten. Heisst auch: die Formationen werden richtig durchgewirbelt.
Da kommt es nicht ungelegen, dass der ZSC in Geschenklaune ist. Goalie Waeber leitet das frühe 0:1 mit einer Slapstick-Einlage hinter dem eigenen Tor ein. Mit einem extrem disziplinierten Auftritt und einem frühen Pressing hält der HCD das Geschehen in der Folge von der eigenen Gefahrenzone fern. Goalie Aeschlimann, der bereits zum achten Mal in Serie im Kasten steht, muss nur selten eingreifen. Und in der Vorwärtsbewegung schalten die Davoser immer wieder blitzschnell um.
Bestes Beispiel nach 25 Minuten, als Herzog nach einem herrlichen Pass von Stoop das 2:0 vergibt. Tore fallen aber im Mittelabschnitt keine. Das ändert sich im dritten Durchgang. Erst kommen die Lions dank Bodenmann zum 1:1-Ausgleich, nur 32 Sekunden später stellt der HCD den alten Vorsprung wieder her. Doch Zürich drückt nun vehementer, taucht immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf – und dreht die Partie mit zwei Treffern innert 21 Sekunden. Das 2:4 durch Hollenstein ist schliesslich die Entscheidung. Das 2:5 durch Andrighetto die Zugabe.
Die Tore 🎯
5. Minute: Fabrice Herzog, 1:0. Slapstick pur! ZSC-Goalie Waeber vertendelt die Scheibe hinter dem eigenen Tor – und das in Überzahl. Herzog muss nur noch einschieben.
44. Minute: Simon Bodenmann, 1:1. Einen Abschluss von Hollenstein lenkt HCD-Goalie Aeschlimann mit dem Beinschoner zur Mitte. Dort schiebt Bodenmann ein.