HCD-Serie endet spektakulär
Vor zweieinhalb Wochen hat der HC Davos Fribourg-Gottéron beim letzten Aufeinandertreffen in den Startminuten überfahren. 3:0 nach 115 Sekunden, 4:0 nach der Hälfte des ersten Drittels. Und jetzt? Sorgt Gottérron in den Startminuten für die Musik, liegt nach zwölf Minuten bereits mit zwei Längen in Front. Und als Mauro Jörg nur 13 Sekunden nach der ersten Pause auf 3:0 erhöht, scheint dies bereits die Vorentscheidung.
Wenns nicht läuft, kommt auch noch Pech dazu. Beim Versuch, zu klären, schiebt Benjamin Baumgartner die Scheibe nach einer halben Stunde über die eigene Torlinie. Erst nach dem 0:5 durch Nathan Marchon meldet sich auch der HCD auf der Resultattafel an. Frehners Treffer kommt aus dem Nichts – doch nur zwei Minuten später doppelt Marc Aeschlimann mit dem 2:5 nach. Alles nur Resultatkosmetik? Nein! Nach 63 Sekunden trifft Valentin Nussbaumer im Schlussdrittel zum 3:5. Und nur eine Minute später liegt die Scheibe schon wieder im Netz. 4:5.
Dann klingelts im Minutentakt. Erst hinter Aeschlimann. Hinter Berra. Dann wieder hinter Aeschlimann. Wieder hinter Berra. Und wieder hinter Aeschlim... oder doch nicht. Wegen einer Torhüterbehinderung entscheiden die Schiedsrichter knapp fünf Minuten vor dem Ende auf «No Goal». Es bleibt beim 6:7 aus Davoser Sicht.
Die Tore 🎯
9. Minute: Yannick Herren, 0:1. Ein typischer Powerplay-Treffer. Brodin nimmt HCD-Goalie Aeschlimann die Sicht, Herren trifft aus der Distanz.
12. Minute: Killian Mottet, 0:2. Mottet trifft. Die Hälfte des Tores gehört aber Bykov. Der Routinier spielt die Scheibe hinter dem Tor in den Slot. Dort steht kein Davoser bei Torschütze Mottet.