HCD kassiert gegen Gottéron nächste Pleite
«Never change a winning team.» Hatte HCD-Coach Christian Wohlwend sein Team zuletzt oft durcheinander gewirbelt, verzichtet er nach dem Sieg gegen Biel auf Wechsel. Die Davoser beginnen mit viel Schwung, tauchen mehrmals gefährlich vor dem Tor von Reto Berra auf – und geraten dennoch früh in Rückstand. Brutal: 0:3 heissts nach Drittel Nummer 1. Auch weil die Gäste zwei Mal einen Fehler der Bündner ausnutzen. Und ihre wenigen Chancen eiskalt verwerten. Daran ändert sich auch im Mittelabschnitt nichts. Zwar kann der HCD auf 1:3 verkürzen, wenig später stellen die Freiburger den alten Vorsprung aber wieder her – und schaukelt das Ding beeindruckend souverän nach Hause. Herzogs 2:5 in Schlussdrittel ist nur Resultatkosmetik.
Die Tore 🎯
9. Minute: Matthias Rossi, 0:1. HCD-Goalie Sandro Aeschlimann lässt einen Schuss von Samuel Walser nach vorne abprallen. Rossi steht goldrichtig.
16. Minute: Killian Mottet, 0:2. Andres Ambühl spielt an der blauen Linie des Gegners einen Pass genau in die Schaufel von Mottet. Der Stürmer läuft übers ganze Eis und verwertet kaltblütig.
18. Minute: Viktor Stalberg, 0:3. In Unterzahl vergibt Egli zuerst den Shorthander. Dann schlägt Stalberg auf der anderen Seite zu.
25. Minute: Teemu Turunen, 1:3. Herrlicher Angriff des HCD. Lindgren, Palushaj und Turunen im Direktspiel. Am Ende steht letzterer alleine vor Berra.
32. Minute: Killian Mottet, 1:4. Was für ein Knaller! Nach einer Strafe erst zwölf Sekunden wieder auf dem Eis, haut Mottet die Scheibe aus der Distanz in den Winkel.