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Regionalsport

HCD-Goalietrainer lancieren Nachwuchsprojekt

Südostschweiz
09.09.2021, 04:30 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Die Nachwuchstorhüter aus dem Kanton Graubünden sollen stärker gefördert werden, so lasse sich das Projekt grob erklären, heisst es vonseiten des HC Davos, welcher das Projekt lanciert hat. Konkret waren es die beiden Goalietrainer Peter Mettler (Torhütertrainer der ersten Mannschaft) und Fabian Balmer (Nachwuchsgoalietrainer). Letzterer hat den Lead im Projekt.

Wir wollen und müssen in der Region enger zusammenarbeiten», lässt sich Balmer auf der HCD-Internetseite zitieren. Ziel sei es, bestmögliche Bedingungen für die Entwicklung der Schlussmänner zu schaffen. Balmer und Mettler werden künftig Spezialtrainings an den Wochenenden anbieten. Jeder Goalie aus der Region habe die Möglichkeit, sich anzumelden.

In intensivem Austausch mit dem EHC Chur, dem HC Prättigau-Herrschaft und dem EHC Lenzerheide-Valbella solle an den Fähigkeiten der Torhüter geschraubt werden.

Vom Regioklub in die National League

Es sollen aber niemandem Torhüter weggenommen werden, heisst es weiter. «Ein 13-Jähriger beispielsweise, der in Chur wohnt, soll in diesem Alter auch in Chur spielen. Er soll kurze Wege ins Training haben und sich so in seinem gewohnten Umfeld entwickeln können. Wir bieten ihm aber das Spezialtraining am Samstagmorgen an, wo der junge Goalie sich verbessern kann», heisst es weiter. Ganz uneigennützig ist das Projekt des National-League-Klubs aber nicht. «Wir hoffen, dass schon in naher Zukunft ein waschechter Einheimischer beim HCD zwischen den Pfosten steht.» Mettler weiter: «Wollen wir einen Torhüter aus der Region in der ersten Mannschaft haben, muss der bestenfalls schon ab U15 unter unseren Augen trainieren.»

Parallel zum regionalen Goalieprojekt läuft ein weiteres, kantonales Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bündner Eishockeyverband «GR Hockey», bei welchem es in erster Linie darum geht, die bestehenden Strukturen innerhalb des Kantonalverbandes zu überprüfen und Konzepte für Führung, Ausbildung, Finanzen und Kommunikation zu erarbeiten. Diese beiden Projekte seien gut miteinander kombinierbar und verfolgten beide das Ziel, junge Talente aus dem Kanton optimal zu fördern und dass die Vereine untereinander von ihrem jeweiligen Know-how profitieren könnten.

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