HC Davos und Fans finden gemeinsamen Weg
Bei der derzeit diskutierten Ligareform stehen unter anderem eine Erhöhung der Ausländerzahl und eine geringere Durchlässigkeit zwischen den Ligen zur Diskussion. Diese Punkte haben in den vergangenen Wochen und Tagen für einigen Gesprächsbedarf gesorgt. Die Eishockeyfans haben sich schweizweit klar zu den Themen geäussert. Am Wochenende haben sich Verantwortliche des HC Davos mit Vertretern der Fanclubs zum virtuellen Austausch getroffen, wie der Fanclub «Sektor 1921» seinen Mitgliedern in einer Mitteilung berichtet.
Financial Fairplay und Schweizer Kern
Der HC Davos sei an einem starken Financial Fairplay interessiert, was der Fanclub unterstütze. Die Ausländerregelung stehe beim HCD nicht weit oben auf der Prioritätenliste, schreibt der «Sektor 1921» weiter. Es sei vonseiten des Vereins auch mitgeteilt worden, dass ein allfälliges Ausländerkontingent von acht Spielern nicht ausgeschöpft würde, und dass man beim HCD auf einen Schweizer Mannschaftskern setzen möchte. Ein Kompromiss, mit dem man als Fanclub leben könne, wie es weiter heisst.
Aktuellen Auf-/Abstiegsmodus beibehalten
Es habe sich in dem Treffen auch gezeigt, dass der HC Davos, wie andere Vereine auch, befürchte, einen Abstieg nicht überleben zu können. Nichtsdestotrotz sei der HCD dazu bereit, einen Vorschlag zu unterstützen, der den aktuellen Auf-/Abstiegsmodus beibehalte. Eine grössere Öffnung sei, so vermute der HCD, jedoch aufgrund des Widerstandes, insbesondere kleinerer Teams, unrealistisch. Auch hier bietet der «Sektor 1921» Hand zur weiteren Unterstützung.