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Regionalsport

Neuer Trainer für Fabrizio Cavegn: Vaduz trennt sich von Trainer Stocklasa

Roman Michel
12.02.2024, 15:17 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Der FC Vaduz befindet sich in der Challenge League gehörig im Abstiegsstrudel. Ein Punkt trennt die Liechtensteiner nur noch vom Abstiegsplatz. Grund dafür: die ziemlich durchzogene Bilanz aus den letzten Spielen. Aus 13 Partien schaute gerade einmal ein Sieg heraus. 

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Nun ziehen die Verantwortlichen die Konsequenzen – und trennen sich per sofort von Trainer Martin Stocklasa. «Leider haben uns aber die nun zuletzt gezeigten Leistungen und das Auftreten der Mannschaft zu diesem Schritt bewogen», begründet Sportchef Franz Burgmeier den Entscheid in einer Medienmitteilung. Die «sportliche Bilanz sowie die ausbleibenden sportlichen Entwicklung» hätten zu diesem Schritt geführt. 

Martin Stocklasa hatte die Mannschaft im März 2023 übernommen, als sie schon einmal im Tabellenkeller steckte. Unter der Leitung des Liechtensteiners konnte sich der FCV stabilisieren – schlussendlich resultierte ein 8. Tabellenschlussrang. Nach einem geglückten Start in die neue Spielzeit fiel das Team in eine Negativspirale. 

Wer auf Stocklasa folgt ist noch unbekannt. Kurzfristig wird der Trainingsbetrieb interimistisch von Athletiktrainer Fabio Scali, Torhütertrainer Sebastian Selke und den beiden Physiotherapeuten Manuel Nef und Mathias Sturn geleitet.

Was bedeutet das für den Bündner Stürmer Fabrizio Cavegn? Der 21-Jährige war im Sommer von der U21 des FC St. Gallen ins Ländle gestossen, erkämpfte sich dort auf Anhieb einen Stammplatz und überzeugte unter Stocklasa mit sechs Ligatreffern in 21 Spielen. Wer auch immer die Nachfolge des freigestellten Trainers übernehmen wird – er dürfte weiter auf Cavegn setzen. 

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