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Regionalsport

HCD-Captain Ambühl nach Aus: «Das tut noch viel mehr weh»

Südostschweiz
25.03.2023, 09:05 Uhr
12.05.2026, 16:56 Uhr

Der HCD scheidet im Viertelfinale gegen den ZSC aus und verliert das letzte Spiel der Serie mit 0:1. Schon wieder lösen sich die Hoffnungen auf den 32. Meistertitel in Luft auf. Captain Andres Ambühl ist enttäuscht nach dem Ausscheiden im Viertelfinale: «Logischerweise ist es eine Enttäuschung. Obwohl es eine enge Serie war, haben wir 4:1 verloren. Das tut noch viel mehr weh.» Für Ambühl ist es direkt nach dem Spiel schwierig zu sagen, was die Gründe für die Niederlage sein könnten. Er meint aber: «Wir haben nicht so viele Tore geschossen. Zudem hat der ZSC Wege gefunden die Spiele zu entscheiden und sie auf seine Seite zu kippen.»

Dass der HCD in Zukunft seine Torchancen besser nutzen muss, ist für Ambühl logisch. Er findet aber auch, dass es Phasen gegeben habe, wo der HCD für seinen Aufwand nicht belohnt wurde. 

Viel Arbeit für wenig Ertrag

«Enttäuschung pur. Wir haben bis zur letzten Sekunde daran geglaubt dass wir zurück nach Davos gehen, um das sechste Spiel zu spielen», so beschreibt Verteidiger Dominik Egli die Stimmung in der Kabine.

Der Verteidiger findet, dass das gestrige Spiel, so wie die restlichen Partien der Serie sehr eng waren. Er sagt: «Ich glaube, wir haben sehr viel Druck gemacht und heute ein gutes Spiel gezeigt. Wir haben aber wieder sehr viele Strafen genommen, die wir irgendwie trotzdem überstehen konnten. Schlussendlich haben wir in der ganzen Serie zu wenig Tore im fünf gegen fünf gemacht, sodass oftmals das Powerplay entschieden hat. Es gibt viel, aus dem wir lernen können, wir können aber auch ein bisschen stolz sein, was für eine Serie wir gezeigt haben. Ich glaube dass ein 4:1 viel zu klar ist, es könnte ohne Probleme auch 3:2 für uns stehen.»

Nach dem Ausscheiden ist vor dem Titel. Ambühl schaut positiv in die Zukunft und meint, dass die Liga in den letzten 6 Jahren viel ausgeglichener wurde und heutzutage jeder jeden schlagen kann. Aus dem Grund müsse der HCD jetzt weitergehen, in gewissen Situationen klüger agieren und die nötigen Anpassungen schon in der nächsten Qualifikation umsetzten. Das sei tagtägliche Arbeit, die im Sommer erneut beginne.

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