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Regionalsport

Frischgebackener Vater Ambühl prügelt sich bei Davoser Fehlstart

Südostschweiz
22.02.2022, 22:05 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Mit dem Heimspiel gegen Genf-Servette hat für den HC Davos das Restprogramm nach der Olympiapause und vor dem Beginn der Play-offs begonnen. Und die Rückkehr in die Meisterschaft ist dem Team von Trainer Christian Wohlwend misslungen.

Mit 1:2 unterliegen sie dem Tabellennachbarn aus der Westschweiz, der auf dem siebten Tabellenplatz liegt, und damit unmittelbar hinter den Rängen, die zur direkten Play-off-Qualifikation berechtigen. Dank dem Sieg im Landwassertal beträgt der Rückstand der Calvinstädter auf die Bündner acht Runden vor dem Ende der Qualifikation noch vier Punkte. Genf trat in Davos ohne die finnischen Olympiasieger Sami Vatanen und Valtteri Filppula an.

Davos verkürzte zwar bei Spielmitte in Überzahl durch Julian Schmutz die Partie auf 1:2. Doch die Treffer des Kanadiers Josh Jooris (17.) und Henrik Tömmernes (24.) reichten Genf, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

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Schmutz: «Wir müssen unsere Chancen besser nutzen»

Ambühl: Zuerst Vaterfreuden, dann eine Schlägerei

Einer der Höhepunkte der Partie war der Faustkampf zwischen Andres Ambühl und Tanner Richard bei Spielmitte. Beide wurden von den Schiedsrichtern Marc Wiegand und Pascal Hungerbühler unter die Dusche geschickt. Für Ambühl war es in der laufenden Saison der zweite Restausschluss, nachdem er Mitte Januar und einem Check gegen den Kopf eines Gegenspielers die Partie gegen die ZSC Lions vorzeitig beenden musste. Für den 38-jährigen Ur-Davoser war es nicht nur der Schlägerei wegen ein ereignisreicher Tag. Am Nachmittag wurde er zum zweiten Mal Vater einer Tochter.

Für den HC Davos geht es am Freitag bei den ZSC Lions weiter. Am Samstag empfangen die Bündner Lugano. (phw)

Davos – Servette 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

4429 Zuschauer. – SR Wiegand/Hungerbühler, Altmann/Cattaneo. – Tore: 17. Jooris (Tömmernes, Winnik) 0:1. 24. Tömmernes (Rod) 0:2. 30. Schmutz (Prassl, Nygren/Powerplaytor) 1:2. – Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Ambühl) plus Spieldauer (Ambühl) gegen Davos, 2mal 2 plus 5 Minuten (Richard) plus Spieldauer (Richard) gegen Genf-Servette.

Davos: Aeschlimann; Nygren, Heinen; Dominik Egli, Zgraggen; Barandun, Jung; Minder; Stransky, Rasmussen, Bromé; Wieser, Corvi, Ambühl; Schmutz, Chris Egli, Frehner; Simic, Prassl, Knak; Canova.

Genf-Servette: Descloux; Karrer, Tömmernes; Jacquemet, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Chanton; Rod, Jooris, Winnik; Antonietti, Richard, Vermin; Moy, Smirnovs, Patry; Riat, Berthon, Vouillamoz; Cavalleri.

Bemerkungen: Davos ohne Nussbaumer, Stoop und Wellinger (alle verletzt), Servette ohne Miranda, Tanner (beide verletzt), Pouliot (gesperrt) und Vatanen, Filppula (geschont). Davos ab 58:07 ohne Torhüter.

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