Nach verpasstem WM-Final sagt Bündner Freeskier: «Ich werde bestimmt daraus lernen»
Als Kim Gubser in der Interviewzone auftaucht, kann er bereits wieder lachen. Obwohl sich der 24-jährige Davoser in einem hochkarätigen Big-Air-Wettkampf nicht für den WM-Final vom Samstagabend qualifizieren kann, darf er auf drei gelungene Sprünge zurückschauen. Sie bringen ihm im Schnitt 81,5 Punkte ein. Als Zwölfter fehlen ihm am Schluss genau zehn Zähler, um den benötigen Platz unter den besten Fünf zu holen. Gubser sagt: «Es ist schade, dass ich nicht weiter bin. Ich hätte es heute schon noch ein bisschen besser machen können, aber ich bin gesund und es ist ein wunderschöner Tag hier im Engadin.»
Für Gubser, der im Slopestyle-Wettbewerb den WM-Final deutlicher verpasst hatte, ist klar, was zur absoluten Spitze noch fehlt: «Vielleicht muss ich ein wenig effizienter trainieren, mich noch mehr auf den Wettkampf fokussieren. Ich werde bestimmt daraus lernen.» Lange will der Freeskier dem verpassten Finaleinzug nicht hinterhertrauern, zu viele positive Dinge überwiegen. Der Auftritt vor seinen Liebsten lässt ihn sagen: «Ich liebe das Engadin. Kollegen, Familie, Freundin – alle waren da. Das ist definitiv mein Lieblings-Wettkampf.»
Show-Wettkämpfe, dann Ferien
Nach dieser WM stehen für Gubser noch zwei Show-Wettkämpfe an. Da freue er sich darauf, mal ohne Skifahren zu dürfen. Danach geht's ab in die Ferien – «irgendwo in den Süden». Zuerst aber will er seinen Teamkollegen Andri Ragettli und Fabian Bösch am Samstagabend im Final noch die Daumen drücken. Ob die beiden Schweizer Freeskier den Sprung in den Final schaffen, entscheidet sich in den nächsten zwei Stunden.